CVJM und Frühstücksgottesdienste
Die Geschichte der Johannesgemeinde in Hofheim ist verhältnismäßig jung: Erst ab Oktober 1877 wurden in der heutigen Kernstadt Gottesdienste gefeiert (vorher in Diedenbergen), zu dieser Zeit noch im Kellereigebäude. Im Oktober 1900 wurde das heutige Kirchgebäude eingeweiht, die Gründung der selbstständigen evangelischen Kirchgemeinde Hofheim erfolgte am 1. April 1914.
Pfarrer Friedemann vom Dahl, der von 2000 bis 2024 in der Johannesgemeinde tätig war, hat vom Anfang seiner Dienstzeit an gemeinsam mit dem Kirchenvorstand den Fokus der Gemeinde auf Kinder-, Jugend- und Familienarbeit gelegt. Dies zeigte sich nicht zuletzt in den richtungsweisenden Entscheidungen des Kirchenvorstands, die Trägerschaft für die Betreuungseinrichtung an der Grundschule am Steinberg zu übernehmen (seit 2006; endet leider in diesem Sommer) und die Kita um zwei Krippengruppen auf eine sechsgruppige Einrichtung zu erweitern (2010).
Ein Meilenstein für die Aktivitäten der Gemeinde stellt die Gründung des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) dar, die 2010 vollzogen wurde. Der Verein verantwortet und koordiniert seitdem die vielfältigen Angebote der Kinder- und Jugendarbeit. Exemplarisch seien hier die zahlreichen Kinder- und Jugendfreizeiten genannt, sowie Sport-Angebote wie Jugger oder Hockey. Die Konfirmandenarbeit der Johannesgemeinde mit dem großen Konfi-Team wird ebenfalls vom CVJM unterstützt.
Ebenso wichtig war 2017 die Gründung der Johannesfreunde, dem Förderverein der Johannesgemeinde. Mit den vom Verein gesammelten Spenden wird anteilig die Stelle des Gemeindereferenten Benjamin Held sowie das Gehalt des/der Jugendreferent:in übernommen.
Schon lange vor der Corona-Pandemie hat sich eine Gruppe von Gemeindemitgliedern in der Erprobung und Einführung neuer Gottesdienstformen engagiert. Genannt seien hier beispielhaft die regelmäßig durchgeführten Sing&Pray-Gottesdienste, Paar-Gottesdienste am Valentinstag, oder die Frühstücksgottesdienste im Gemeindehaus.
Die Kantorin Katharina Bereiter betreut zahlreiche Musikangebote wie z.B. den Kinderchor oder den Blockflötenkreis, organisiert und arrangiert aber auch Konzerte.
Darüber hinaus hat sich die Johannesgemeinde die diakonische Arbeit auf die Fahnen geschrieben. Dazu gehören unter anderem der Seniorenbesuchsdienst sowie das Sonntags-Café und in den letzten Jahren verstärkt die Arbeit mit geflüchteten Menschen.
Ganz frisch gegründet ist der Verein „Zweite Halbzeit – Christlicher Verein Aktiver Menschen“. Mit diesem neuen Verein soll Menschen in der zweiten Lebenshälfte ein eigener Raum für sinnstiftende Gemeinschaft geboten werden.
Aus dem Auferstehungs-Mosaik, Ausgabe 2/2025
